Szenedroge Kokain - Das bewirkt Kokain mit uns
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Das Leben der Reichen und Prominenten in den 80ern und 90ern Jahren bestand vor allem aus einem, Kokain! Teure Sportwagen, extravagante Partys und tonnenweise Koks, so zumindest wird es in Filmen wie Scareface, BLOW oder Narcos vorgestellt, doch stimmt das so wirklich? Und sind sich die Konsumenten überhaupt bewusst, was regelmäßiger Kokainkonsum mit ihnen anstellt?


Szenedroge Kokain – Das bewirkt es wirklich bei Konsum

Der Europäische Drongenbericht 2016 gab bekannt, dass rund 3,6 Millionen Erwachsene im Alter zwischen 15-64 regelmäßig Drogen konsumieren. Darunter befinden sich auch sehr viele Frauen, obwohl man Kokain ursprünglich für eine Männerdroge hielt.

Obwohl bestimmt nahezu alle wissen, dass der Konsum von Drogen nicht nur für ihre Gesundheit schädlich ist, sondern auch sehr viel Mord aufgrund der Bandenkriege und Schmuggler mit sich bringt, interessiert das nur die wenigsten. Dorgen sollen für rund 55% der Mordfälle in Mexiko verantwortlich sein und die große Nachfrage der Drogen trägt auch dazu bei, dass sich an dieser Zahl so schnell nichts ändern wird.

Was bewirkt Kokain mit uns?

Kokain schafft offensichtlich gesteigertes Selbstvertrauen und mehr Energie, und ist so schnell zur Standard-Freizeitdroge für junge Menschen geworden. Viele leiden unter Stress und um diesen zu bewältigen, ziehen sie sich die weiße Line rein, schon ist alles wieder gut. So zumindest spielt es der Rausch den Konsumenten vor. Das Glücksgefühl, das der Konsument erlebt, sorgt aber auch sehr schnell dazu, dass man abhängig von der Droge wird und ohne nicht mehr kann.

„Kokain führt oft schnell zu starker psychischer Abhängigkeit, da es die Produktion des Glückshormons Dopamin anregt.“

Um von der Droge wieder weg zu kommen, benötigt man professionelle Hilfe und rund 80% werden mindestens einmal wieder rückfällig, was viele Probleme mit sich bringt.

Neben den Minderwertigkeitserscheinungen, die man durchleben wird, gehen auch nahezu immer viele Freundschaften und Beziehungen kaputt. Auch Probleme in der Familie und im Job gehören dazu. Wer von der Droge abhängig ist, der wird auch früher oder später seinen Job verlieren, da man diesen einfach nicht mehr ernst nimmt und der Droge den Vorrang gibt. Noch schlimmer ist es, wenn man während der Arbeitszeit die Droge konsumieren muss um die Arbeit verrichten zu können.

Auch spielt der wesentlich günstigere Preis, als wie vor 30 Jahren eine große Rolle, dass immer mehr konsumiert wird. Nur die wenigsten wissen jedoch, dass viel gestreckt wird, aber nicht mit was. Das kann zu ernsthaften Konsequenzen kommen. Auch wer die Szenedroge Kokain nur 1-2x wöchentlich konsumiert, wird kaum glauben was es mit dem Körper anstellt.

Der kurzfristige Effekt von Kokain

Appetitlosigkeit, Mangelernährung, erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck, Gefäßverengung, beschleunigter Atem, erweiterte Pupillen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Übelkeit, Unterleibsschmerzen und Überreizung gehören zu den Effekten, die Kokain auslöst. Auch ein stark verstärktes Sexualverhalten spürt man nach dem Konsum, was vor allem bei jungen Menschen der Anreiz zum Konsum ist.

In manchen Fällen sorgt der Kokainkonsum auch zu Wahnvorstellungen und Paranoia. Nicht selten sehen die Konsumenten Insekten unter ihrer Haut, oder Diamanten am ganzen Körper, die sie anschließend versuchen zu entfernen und sich dabei selber verletzen. In Zusammenhang mit dem starken verlangen der Droge, kommt es auch oft zu Anfällen, Krämpfen, Psychosen und in wenigen Fällen sogar zum plötzlichen Tod durch eine Überdosis.

Welche Folgen hat der Kokainkonsum übers Wochenende?

Das größte Problem ist das Glücksgefühl, dass der Konsument bekommt, sobald er die Droge konsumiert. Auch wenn das erst nicht so schlimm ist, so führt es schnell zur Abhängigkeit, auch wenn nur am Wochenende etwas Kokain konsumiert wird. Nach dem starken Glücksgefühl kommt jedoch in den meisten Fällen eine stark gedrückte Stimmung und Depressionen.

Folgen von langfristigen Kokainkonsum

Wer langfristig Kokain konsumiert, der wird folgenschwere Folgen erleben, die ganz unterschiedlich ausfallen können. Dauerhaften Schäden an den Blutgefäßen des Herzens und des Gehirns über Bluthochdruck und dadurch verursachte Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod bis zu Schäden an Leber, Niere und Lunge, Infektionen, Zahnverfall und Unterernährung sind nur einige der Folgen die auftreten können.

Nehmt jede Hilfe an

Seid ihr süchtig oder kennt jemanden, der Hilfe benötigt? Helft diesen oder lasst euch selber helfen, es kommt nur euch selber zugute. Die Szenedroge Kokain sollte auf keinen Fall unterschätzt werden!

Wer sich in Deutschland aufhält und selbst süchtig ist oder eine/n Abhängige/n kennt, kann sich unter der 01805 – 313031 (0,14-0,42 € / Minute) an die Sucht- & Drogen-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wenden.

Bleib in Verbindung!
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