Escobars unglaublicher Reichtum
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Pablo Escobar ist auch noch Jahre nach seinem Tod in aller Munde und eine Ikone der Pop-Kultur. Obwohl Escobar ein Eiskalter Verbrecher und Mörder war, so hatte dieser zu seiner Lebenszeit extrem viele Sympathisanten, welche durch Gute Taten oder extreme Gewalt von ihm überzeugt wurden.

Die derzeit laufende Serie „Narcos“, welche exklusiv auf Netflix erschienen ist, war ein durchschlagender Erfolg und so wurden bereits weitere Staffeln offiziell angekündigt. Kein Wunder, denn die Geschichte des Mannes, der es einst als Drogendealer auf die Forbes Liste der reichsten Männer der Welt schaffte, ist extrem interessant und bietet zudem sehr viel Unterhaltungswert.

Killing Pablo BuchtippPablo Escobar war und bleibt wahrscheinlich der reichste Drogenbaron aller Zeiten. Als Sohn einer armen Familie begann er schon früh als Schmuggler um dann später das weltweit größte Drogenimperium überhaupt aufzubauen. Dabei waren ihm Menschenleben überhaupt nichts wert und er machte zu seinen schlimmsten Zeiten nicht einmal davor Halt, Polizisten regelrecht abzuschlachten.

Durch seine Schreckensherrschaft gelang es ihm beinahe den kompletten Markt für Kokain an sich zu reißen. Angeblich waren 4 von 5 geschnupften Lines in den USA von Escobar. Dementsprechend viel Geld konnte er mit diesem Monopol scheffeln. Zu seinen besten Zeiten soll Escobar ein geschätztes Vermögen von rund 30 Milliarden Dollar sein Eigen genannt haben.

Im folgenden erläutern wir euch in 7 Beispielen wie reich Pablo Escobar tatsächlich war und wie absurd das für uns heutzutage erscheint!

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Pablo Escobars Medellin Kartell verdiente geschätzt rund 420 Millionen Dollar pro Woche!

Wer diese Summe auf das Jahr hochrechnet kommt auf 22 Milliarden US-Dollar. Diese konnte durch den Schmuggel von ca. 15 Tonnen Kokain pro TAG! umgesetzt werden. Jede erfolgreich in die USA verfrachtete Ladung war dort ein Vielfaches wert und quasi die Lizenz zum Gelddrucken.

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Escobar verlor pro Jahr rund 2 Milliarden Dollar und es störte ihn nicht weiter.

Obwohl die Narcos, wie man Drogenbarone nannte, alles daran setzten das Geld zu waschen, so war die in diesem Ausmaß nicht möglich. In den USA besaß Escobar etliche Immobilien, Autohäuser, Yachten, Rennpferde und sonstige Luxusgegenstände, doch es reichte nicht um alles Geld „anzulegen“! Escobar beschloss deshalb das Geld zu vergraben, einzumauern oder sonst irgendwie zu verstecken. Dabei kam es öfter zu Verlusten. So fraßen zum Beispiel Ratten einen Teil des Geldes, Feuchtigkeit zerstörte ganze Vermögen oder viele Verstecke konnten einfach nicht mehr gefunden werden.

Pauschal schrieb Escobars Buchhalter 2 Milliarden jährlich als unauffindbare Verluste ab.

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Gummibänder im Wert von 2500 Dollar mussten jeden Monat gekauft werden um das Geld zu bündeln.

Für 2500 Dollar bekommt man wohl einen Haufen Gummibänder. Besonders wenn man Großabnehmer ist. Wie viele Geldbündel damit erstellt werden konnten, ist leider unbekannt. Wir vermuten allerdings ein Menge!

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Pablo stand auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt

Als Drogenhändler aus die Liste der reichsten Menschen der Welt? Escobar hat es geschafft. 1987-1993 brachte es der Drogenboss unentwegt in das Magazin. 1989 stand er sogar an siebter Stelle der reichsten Menschen der Welt auf der legendären Forbes Liste.

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Pablo verbrannte 2 Millionen Dollar in einem Lagerfeuer

Auf der Flucht vor den Behörden versteckte sich Pablo mit seiner Familie in einer Bergvilla. Es war bitterkalt und so verbrannte Escobar ohne mit der Wimper zu zucken 2 Mio. USD um seine Familie zu wärmen.

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Escobar war der Robin Hood Kolumbiens

Escobar hatte neben viel Geld auch politische Ambitionen und wollte die Herzen der Armen gewinnen und diesen helfen. Also ließ er ganze Viertel mit Wohnhäusern errichten, verteilte Geld auf den Straßen und errichtete Fußballplätze in den Barrios. Insgesamt verbrauchte Escobar so ganz locker mehrere Millionen Dollar ohne dass er es auch nur gespürt hätte. Leider konnten diese guten Taten nicht über seine brutale Herangehensweise hinwegtäuschen.

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Escobar hatte sein eigenes Luxusgefängnis

Um Frieden mit der Regierung Kolumbiens zu schließen und seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ging Escobar einen Deal mit dem Präsidenten ein. Er bot an sich zu ergeben und eine Haftstrafe abzusitzen sowie den Krieg gegen die Polizei einzustellen.

Allerdings waren die Bedingungen aus heutiger Sicht mehr als lächerlich. Escobar hatte es nämlich erreicht den Präsidenten soweit zu manipulieren und unter Druck zu setzen, dass dieser Escobars eigenem Gefängnisplan und Inhaftierungsregeln zustimmte.

Entstanden ist „La Cathedral“. Ein Luxusbauwerk mit Casinos, Swimming Pools, Clubs, Fussballplätzen und sonstigen Annehmlichkeiten. Besuch durfte kommen und gehen, Escobar konnte sich mit seinen Männern umgeben und die Gefängniswachen waren nicht etwa dazu da Escobar zu überwachen, sondern vor Eindringlingen fremder Kartells zu schützen. Er hauste also in einem Luxuskomplex hoch in den Bergen Kolumbiens, bewacht von seiner eigenen Armee und saß gleichzeitig seine Strafe ab.

Auch Nutten und Koks-Lieferungen in das Gefängnis waren an der Tagesordnung und die Familie Escobars residierte gleich am Fuße von Le Catedral um ihn immer besuchen zu können.

Insgesamt wird das Anwesen auf mehrere Millionen Dollar geschätzt und auch die Innenausstattung ließ keinerlei Luxus zu wünschen übrig.

Escobars Reichtum im Video

Als absoluten Lesetipp für alle, die etwas mehr über Pablo Escobar erfahren wollen, empfiehlt die Redaktion das ausgezeichnete Buch Killing Pablo.

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