Angst vorm Tauchen überwinden
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Angst vorm Tauchen – Angst ist eine überaus sinnvolle Emotion. Sie schützt uns vor Übermut und Tollkühnheit. Angst versetzt Menschen psychisch und physisch in den Zustand erhöhter Wachsamkeit. Es ist verständlich, dass Menschen Angst vorm Tauchen haben und das ist auf eine bestimmte Art auch gut. Erst wenn die Angst die Überhand annimmt, wird es zu einem Problem. Wir erklären jedoch, wie du die Angst vom Tauchen los wirst.

Angst ist nicht gleich Angst

Man muss unterscheiden, um welche Art von Angst es sich handelt. Hast du bereits vor dem Tauchen Angst und traust dich nicht mehr Tauchen zu gehen? Oder kommt die Angst erst unter Wasser? Je nachdem wie sich deine Angst auswirkt, musst du diese unterschiedlich bekämpfen.

Beim Tauchen können schlechte Sichtverhältnisse, Dunkelheit, Blauwasser, oder eine undichte Tauchmaske Angstzustände auslösen. Kommt es unter Wasser vor, so ist es etwas kritisch, da in Angstsituationen häufig Fehler gemacht werden. Ist das der Fall, dann bleibe auf jeden Fall ruhig, denke kurz nach was du gelernt hast und handle dann. Auf keinen Fall solltest du in Panik geraten, auch wenn das nicht immer leicht ist.

Hast du generell Angst vorm Tauchen und traust dich erst gar nicht rein, dann ist das nicht ganz so schlimm. Ganz einfach aus dem Grund, weil du ohnehin nirgendwo auf der Welt einfach mal eben Tauchen gehen kannst. Tauchen muss gelernt sein und selbst bei einem Taucher-Schnupperkurs, wird dir vor dem eigentlichen Tauchgang, alles wichtige erklärt. Das erste Mal wird ohnehin nur in einem Pool getaucht, damit du mit der Ausrüstung zurecht kommst.

Panikattacke beim Tauchen erkennen und richtig handeln


Panikattacke während dem Tauchen – Was nun?

Wie zuvor schon erwähnt ist die wichtigste Regel „ruhig bleiben“. Sollte das nicht gelingen, so muss der Tauchpartner die Anzeichen einer Panikattacke beim Tauchen rechtzeitig erkennen und handeln. Kell Levendorf, ein erfahrener Taucher und Sachverständiger der US Navi gibt folgenden Ratschlag:

„Wenn Sie bemerken, dass Ihr Tauchpartner in Panik gerät, müssen Sie darauf vorbereit sein, seinen Atemregler festzuhalten, Kontrolle über seine Tarierung zu übernehmen und den Tauchgang sicher abzubrechen.“


Verhaltensweise Angst vorm Tauchen

Wir alle kennen es, manchmal lässt der eigene Stolz es nicht zu und obwohl man eigentlich Angst vom Tauchgang hat, gibt man keinem Bescheid. Das ist besonders schlimm, da anschließend niemand Bescheid weiß, dass jemand unter der Gruppe an Angstzuständen leidet. Umso wichtiger ist es, dass der Tauchlehrer, bzw die anderen Tauchgänger die Anzeichen von Angst bei anderen erkennen. Anzeichen für Angst beim Tauchen sind unter anderem:

  • unruhiges, hektisches Auftreten,
  • Schweigsamkeit bei ansonsten lebhaften Personen,
  • ungewöhnliche Gesprächigkeit,
  • schreckhaftes Verhalten,
  • übertriebene Anhänglichkeit.

Fällt dir einer dieser Punkte bei deinem Buddy oder Bekannten auf, dann informieren gleich den zuständigen Tauchführer. Dieser weiß wie richtig vorgegangen werden muss. Auf keinen Fall solltest auch du schweigen und auf das beste hoffen.

Unter Wasser lässt sich Unwohlsein anhand verschiedener Gesten oder Verhaltensweisen erkennen. Der Taucher…

  • …hat einen starren Blick und aufgerissene Augen,
  • …bewegt sich in der Tiefe anders als sonst,
  • …schaut häufig nach oben, zögert oder verhält sich unlogisch,
  • …bleibt ohne ersichtlichen Grund zurück,
  • …sucht entgegen seinen Gewohnheiten die Nähe der anderen,
  • …hat eine beschleunigte Atmung (an den Luftblasen erkennbar).


Die eigene Angst vorm Tauchen erkennen

Die zuvor genannten Punkte richten sich an andere Personen. Was aber wenn man die eigene Angst erkennen möchte? Angst kann bereits da sein, oder sie kann schleichend kommen, deshalb ist es wichtig, das eigene Wohlbefinden zu analysieren. Anzeichen für eine kommende Angst und im schlimmsten Fall einer Panikattacke sind:

  • fühlt sich innerlich unruhig, atmet schneller und der Puls ist erhöht,
  • verspürt einen starken Wunsch, an der Wasseroberfläche zu sein,
  • möchte am liebsten umkehren und den Tauchgang beenden,
  • bildet sich Dinge ein wie: „Wir haben uns vertaucht“ oder „die Luft reicht bestimmt nicht aus“.

Was machen wenn man Angst vorm Tauchen hat?

Alle deine Buddy wollen im Urlaub Tauchen gehen, ein cooles Abenteuer erleben und die einzigartige Unterwasserwelt erleben. Du hast aber Angst und möchtest nicht Tauchen gehen weil du Angst hast bzw. du dich nicht wohlfühlst, was dann?

Offen und transparent mit dem Thema umgehen!

Hast du zu große Angst vor dem Tauchen, dann gehe nicht. Bringe es deinen Buddy bei und bleibe lieber an Land. Es nützt nichts dich zu etwas zu zwingen was du eigentlich nicht willst. Im schlimmsten fall bringst du nicht nur dich, sondern auch die anderen Taucher in Gefahr. Gehe deshalb offen mit dem Thema um.

Ganz verzichten musst du dennoch nicht. Auch wenn du nicht Tauchen willst, dann kommst du dennoch in den Genuss der Unterwasserwelt. Bei nahezu allen Touren und Ausflügen kannst du auch nur mit Schnorcheln gehen. Deine Kumpels gehen Tauchen, du nur Schnorcheln. Das ist nicht gefährlich, erfordert keine Kenntnisse und du kommst dennoch in den Genuss der Underwaterwold.

LESE TIPP! Buche niemals einen Flug im Reisebüro!

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