Die Blaue Lagune Fidschi
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Könnt ihr euch noch an den Film „Die blaue Lagune“ erinnern? Dieser wurde Anfang 1989 gedreht und prompt zu einem Kassenschlager. Weltweit wurde der Film milliardenfach angeschaut und plötzlich wollte jeder dort zur blauen Lagune, die auch als Turtle Island bekannt ist.

Auch wenn der Film „Die blaue Lagune“ schon etwas in die Jahre gekommen ist, so können wir diesen immer und immer wieder anschauen und uns aufs neue mit den traumhaften Anblicken der Insel erfreuen. Vielleicht schauen wir uns den Film nur an, weil wir das kleine Paradies so in Erinnerung behalten wollen? Wer weiß, jedenfalls sollte den Film jeder einmal gesehen haben, da auch die Story an sich sehr schön ist.

Worum geht es bei der „Die blaue Lagune“?

Für alle die den Film noch nicht kennen, einen kurzen Einblick. Bei einem Schiffbruch wurden zwei Kinder an Land einer einsamen und verlassenen Insel gespült. Dies war von nun an ihr neues Zuhause, da sie keine Kommunikation mehr zur Außenwelt hatten. Sie wuchsen auf und verliebten sich anschließend ineinander und so entstand eine kleine, schöne Lovestory.

Auch wenn die beiden Teenager und deren Liebesgeschichte im Vordergrund stehen sollten, so war der eigentliche Star des Films die Insel Nanuya Levu, auch als Turtle Island, Alias „Die blaue Lagune“ bekannt.

Das Paradies gehört zu der Yasawa-Inselgruppe auf den Fidschis, und liegt knapp 3000 Km von der Ostküste Australiens entfernt. Allein die Bilder lassen uns schon Tagträumen, denn die üppige Vegetation, die traumhaften weißen Sandstrände, die korallengefüllten Lagunen und das glasklare, türkisfarbene Wasser ähnelt einem wahren Paradies, das man so nur noch selten auf dieser Welt findet.

Ein halbes Jahr lang lebte die Filmcrew auf der Insel, während die Aufnahmen für den Kinohit entstanden. In dieser Zeit entstand ein kleines Dorf, gebaut aus einfachen Holzhütten. Noch bis heute blieb dieses bestehen, aber ob es auch bewohnbar ist?

Wie sieht die blaue Lagune heute aus?

Wie wir uns denken können, blieb dieses Paradies kein Geheimtipp, denn wie bei jedem Film der auf einer einsamen Insel gedreht wurde, brach nach der Ausstrahlung der Massentourismus aus und die Orte wurden beinahe komplett verwüstet und zerstört. Doch geschah das auch mit der blauen Lagune?

Wie könnte es auch anders sein, hat sich der Eigentümer der Insel, den Erfolg des Films zu Nutze gemacht und auf der paradiesischen Insel ein Resort eröffnet. Da es im Film um ein junges Liebespaar und deren Lovestory ging, wollte das auch der Eigentümer des Eiland so gestalten, dass Liebeshungrige auf ihre Kosten kommen. Das luxuriöse Resort bliebt ausschließlich Paaren vorbehalten. Ab und zu gibt es auch Wochenenden, wo Kinder erlaubt sind, ansonsten sind diese im Hotel nicht erwünscht. Grund dafür ist, dass der Besitzer mit dieser Insel den Garten Eden erschaffen hat. Massentourismus, Party oder alles was die Gäste stören könnte, wird nicht geduldet. Es gibt lediglich 14 luxuriöse Buren (traditionelle Hütten auf den Fidschis). So ist die Insel bis heute nicht überrannt und ein Paradies für Verliebte und Romantiker.

Das ganze hat jedoch einen kleinen Haken, wer sich im Garten Eden (Turtle Island Resort) ausruhen möchte, der muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Ab 1500€ pro Nacht geht das Vergnügen los. Im Preis inbegriffen ist natürlich All-Inclusive, Vollpension, ein Privatstrand für 2 Personen, sportliche Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchausflüge, Ausritte etc. sowie eine eigene Haus-Mama, die sich um alle Wünsche der Gäste kümmert und die Unterkunft auf Vordermann hält.

Im Endeffekt wird dieses Paradies also für viele nur ein Traum bleiben, dafür aber die wunderschöne Natur gewahrt. Wir von der Hubsociety Redaktion können es jedenfalls verkraften, da wir wissen, dass es dieses Paradies tatsächlich noch gibt und in guten Händen ist.

©Titelbild: Sony Pictures, Die blaue Lagune

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