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Rio de Janeiro ist und war schon immer ein beliebtes Reiseziel. Die Kultur, das Land, die leckeren Gerichte, einfach etwas Unvergessliches! Viele die das erste Mal nach Rio reisen, fragen sich jedoch was man unbedingt vermeiden sollte. Andere Ländern andere Sitten, und dieses Thema sollte man sich zu Herzen nehmen, denn man kann die Einheimischen mit einem unpassenden Verhalten sehr schnell verärgern. Ich verrate euch, was ihr bei einem Besuch in Rio unbedingt vermeiden solltet.

Nicht mit Wertsachen protzen

Zwar sagt einem das schon der Menschenverstand, dennoch solltet ihr euch das besonders in Rio zu Herzen nehmen. Wenn ihr immer und überall mit euren Wertsachen protzt, so besteht eine größere Gefahr überfallen und ausgeraubt zu werden, und schon ist euer Urlaub in Brasilien gelaufen.

Aufgepasst bei den Gesprächsthemen

In Brasilien sagt man, über Fußball, Religion und Politik spricht man nicht. Zwar gibt es auch hier einige Ausnahmen und es wird oftmals über Fußball gesprochen, doch sehr wenig. Schlimmer schaut es bei politischen Themen aus, hier solltet ihr euch gut überlegen, was ihr sagt. Auch über Religion zu sprechen ist in Brasilien ein No-Go und sollte vermieden werden. Und zugegeben, es gibt durchaus interessantere Themen als Religion, oder?

Kein Trinkgeld geben

Zwar freuen sich die Angestellten in den Restaurants und Cafés immer, wenn ihr etwas Trinkgeld gebt, doch was nur die wenigsten wissen, ist dass bei der Rechnung ein Trinkgeld von 10% bereits inbegriffen ist. Wenn ihr also nochmals Trinkgeld gebt, so zahlt ihr das zweimal.

Favelas sind keine Touristenattraktion!

Immer mehr Touristen zieht es in die Favelas, da sie diese als Touristenattraktion sehen. Es werden mittlerweile sogar geführte Touren in die Favelas gemacht, von denen aber nur abgeraten werden kann. Niemand will begafft werden nur weil er in einer Favela wohnt, oder würde euch das Gefallen wenn schaulustige kommen um zu sehen in welchen armen Verhältnissen ihr wohnt und hausen müsst? Außerdem ist es in den Favelas sehr gefährlich und man kann nie vorhersagen was passieren wird.

Nicht oben ohne an den Strand gehen

Vor allem der brasilianische Carnival lässt ein kleines Trugbild entstehen, denn hier tanzen die bildschönen Brasilianerinnen leicht bekleidet und lassen uns glauben, dass Brasilien sehr locker in dieser Hinsicht ist. Weit gefehlt, denn Brasilien greift hart durch und in einem Gesetz steht sogar geschrieben, dass es verboten ist oben ohne herumzulaufen. Auch Tank-Tops bei Frauen sind schon zu markant und so mancher Tourist wurde von der Polizei darauf hingewiesen, das Shirt wieder anzuziehen. Diese Regelung wird mittlerweile jedoch etwas lockerer gesehen. Beim Carnival hingegen ist (fast) alles erlaubt 😉

Nicht mit einem Taxi zur Christusstatue fahren

Wer mit dem Taxi zur Christusstatue fährt, der sollte wissen, dass euch diese nicht bis ganz nach oben bringen dürfen und ihr somit zusätzlich Eintritt bezahlen müsst. Wenn ihr hingegen mit den Kleinbus oder mit der Bergbahn (Corcovado-Bergbahn) hochfahrt, so ist der Eintrittspreis bereits inbegriffen. Die Fahrt kostet zudem nur zwischen 13-16€, je nach Jahreszeit.

Vorsicht am Abend!

Nach 22 Uhr sollte man sich gut überlegen ob man noch ziellos umher rennt, denn je später der Abend, desto gefährlicher kann es werden und es kann durchaus einmal zu einem Überfall kommen. Selbst an der sonst sicheren und viel beleuchteten Copacabana kann man in der Nacht schon einmal ein mulmiges Gefühl bekommen. Nehmt euch auf jeden Fall ein Taxi, wenn ihr irgendwo hin bzw. zurück zum Hotel wollt.

Handeln, handeln und nochmals handeln

In Brasilien ist es weitgehend bekannt, dass die Gringos (Europäer und Amerikaner) deutlich mehr bezahlen als die Einheimischen. Das ist in vielen Teilen der Erde so, deshalb solltet ihr immer erst handeln, bevor ihr etwas kauft. In der Regel werdet ihr einen Preisnachlass von 30-50% bekommen, wenn ihr es geschickt anstellt.

Nicht alles so ernst sehen

Brasilianische Fernsehsender berichten nahezu über jedes kleinste Vergehen, das passiert, was wiederum dazu führt, dass die Touristen verunsichert werden und glauben, dass Rio so gefährlich sei. Es kann überall auf der Welt einmal zu einem Übergriff kommen, auch in Deutschland! Nicht jeder der arm ist und aus den Favelas kommt, ist gleichzeitig auch ein Verbrecher, deshalb macht euch nicht verrückt und genießt die Zeit in Brasilien.

Nice shot @bruwinck 🔝📸🇧🇷😎

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Gehe niemals ohne Bargeld raus

Bargeld solltet ihr immer etwas mit haben, nicht nur um euch unterwegs einmal etwas kaufen zu können, sondern auch für den Fall wenn ihr tatsächlich einmal überfallen werdet. Sollte dieses Szenario einmal eintreten, so ist es besser ihr habt etwas Kleingeld mit euch, auch wenn es nur 20€ sind. Werdet ihr überfallen, so gebt freiwillig eure Wertsachen und Geld heraus und leistet keinen Widerstand. So blöd es auch klingt, Diebe geben sich auf keinen Fall damit zufrieden, wenn ihr gar nichts habt!

Nicht zu spät zum Flughafen fahren

Die Strecke vom Zentrum zum Flughafen beträgt nur knapp 25km und die unterschätzen viele. Die Straßen sind meistens total verstopft und so kommt es fast immer zu Stau. Nicht selten kann die kurze Fahrt bis zum Flughafen gut 2 Stunden dauern.

Vermeidet das Fahren mit einem Mietwagen

In der letzten zeit kam es immer häufiger zu Überfällen auf Autos, deshalb solltet ihr das selber Fahren wenn möglich meiden. Außerdem besteht die Gefahr, dass ihr ungewollt in einer der Favelas landet, was absolut nicht zu empfehlen ist. Gebt lieber etwas mehr Geld aus und nehmt euch ein Taxi, da seid ihr auf der sicheren Seite. Oder erkundet den Ort mit dem Fahrrad, auch sehr zu empfehlen.

Ein von Cammy (@cammy1987) gepostetes Foto am

Nicht einfach in ein Taxi steigen

Informiert euch am Flughafen erst über die offiziellen Taxistände. Wenn ihr einfach drauflos rennt und ins erstbeste Taxi steigt, so besteht die Gefahr, dass ihr übers Ohr gehauen werdet. Zwar geht das alles noch zu verkraften, muss aber trotzdem nicht sein.

Buche kein Hotel mit Frühstück

In Rio gibt es an fast jeder Straßenecke Garküchen, Restaurants oder Saftbars, in denen günstige Gerichte und andere Leckereien angeboten werden. Diese Speisen schmecken sehr viel besser als das herkömmliche Frühstücksbuffet im Hotel. Wer dennoch lieber im Hotel frühstücken möchte, der kann das natürlich auch machen.

Den Sonnenuntergang am Arpoador nich entgehen lassen.

Der Sonnenuntergang am Arpoador ist einfach spektakulär und sollte auf keinen Fall verpasst werden. Hier versammeln sich am späten Nachmittag viele Einheimische und schauen zu, wie die Sonne langsam am Horizont verschwindet. Einfach nur atemberaubend!

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