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Ryan Holle dachte sich 2003 nichts dabei, als ihn sein Mitbewohner fragte ob er ihm nicht sein Auto leihen könnte, was er anschließend auch tat. Er legte sich schlafen und am nächsten Tag stand die Polizei vor seiner Tür und verklagte ihn zu einer lebenslangen Haftstrafe. Warum? Ihm wurde vorsätzlicher Mord vorgeworfen.

©YouTube
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Es stellte sich heraus, dass sein Mitbewohner und 3 weitere Personen mit dem geliehenen Auto zu einem Drogendealer fuhren und diesen überfallen wollten. Dabei kam es zu einem Schusswechsel und die 18-jährige Tochter des Dealers wurde getötet. Ryan befand sich zu dieser Zeit Zuhause im Bett und meilenweit vom Tatort entfernt, trotzdem wurde er verurteilt, da man sein Auto am Tatort fand.

Schuld an dem ganzen ist die sog. „Felony Murder Rule“, die besagt ass jeder, der in der Abhandlung einer Straftat verwickelt ist, die im Ausgang zum Mord führt, sich auch des Mordes schuldig macht.

Was bedeutet das genau? Wenn ein Polizist einen Verbrecher jagt und dadurch ein Unschuldiger durch die Hand des Polizisten getötet wird, so wird der Verbrecher des Mordes schuldig gesprochen, nicht der Polizist, der eigentlich den Mord begangen hat.

Solche absurden Gesetzte gibt es natürlich nur wieder einmal in den USA, deshalb will man diesen Fall jetzt bekannter denn je machen, dass es für Ryan vielleicht trotzdem noch ein Licht am Ende des Tunnels gibt.

Niemand, wirklich niemand sollte unschuldig und aufgrund eines dermaßen absurden Gesetzes lebenslang ins Gefängnis gehen!

Wie steht ihr zu diesem absurden Gesetz?

Bleib in Verbindung!
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